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Und täglich grüßt der Habicht!

Seit schon einigen Wochen habe ich meinen Ärger mit einem Habicht. Denn ihr war es Gelungen einige male meine Hennen zu erwischen und seit dem wartet sie auf die nächste Gelegenheit Beute zu machen. Überrascht über ihre Hartnäckigkeit bin ich also nicht, da wie gesagt ihr Jagderfolg ihre Geduld rechtfertigt.Trotzdem wäre es von ihr echt toll wenn sie sich vielleicht nicht doch langsam mal wo anderes nach Beute umschaut. Na ja ich glaube dieser Habicht bleibt mir noch eine ganze Weile erhalten…

Die Hühner und Enten zumindest bleiben seit dem im Stall und wenn sie raus dürfen dann nur unter ständiger Anwesenheit von mir oder jemand Anderes. Manchmal ergibt sich etwas da gerade Jemand sowieso etwas in der Nähe zu tun hat.

Ich habe von unterschiedlichen Quellen erfahren dass der Habicht sich immer so um zwei bis drei Uhr in der Gegend herumtreiben soll, zumindest wurde sie immer ungefähr zu der Zeit irgendwo gesichtet. Sogar ich habe sie einige male gesehen und wie es aussieht scheint wie praktisch jeden Tag vorbei zu kommen! Daher befürchte ich das ich härtere Maßnahmen ergreifen muss, um diesem Plagegeist langsam Herr zu werden.

Was kann man Gegen einen Habicht machen?
Ich habe mir schon einiges dazu durchgelesen und es gibt wirklich viele Ideen was gegen einen Habicht helfen soll, doch genauso gibt es auch viel Kritik das viele dieser Vorhaben nur bedingt oder eigentlich gar nicht helfen sollen. Zum Beispiel soll es helfen Windräder aufzustellen, diese sollen den Habicht irritieren, aber es ist dabei zu beachten diese immer mal wider umzustellen, da der Habicht sich mit der Zeit auch daran gewöhnen kann. Wiederum Andere Empfehlen. Flatterband oder alte CD`s welche in nahe liegende Bäume gehangen werden und wieder Andere meinen das eine Vogelscheuche helfen kann.

Manche finden aber dass das nicht reicht und gehen daher einige Nummern härte vor
Zum Beispiel empfehlen diese das Halten von Kampfhühnern, zwischen seinen regulären Hennen. Diese Hühner sollen wie der Name schon erahnen lässt aggressiver sein und wenn sich ein Habicht nun blicken lässt und es versucht, dann soll er den angaben nach sein blauen wunder erleben und somit das Interesse verlieren .

Die Idee Kampfhühner zu halten, klingt interessant, aber ich glaube das wäre nicht das richtig für mich. Alternativ kam die Idee auf Wachputen zu halten. Da ich letztes Jahr schon mal Probleme mit einem Habicht hatte, aber als er es versucht hat sollen die Puten den Habicht angegriffen haben. Daher wer weiß, vielleicht sind Puten gute Beschützer?

Alternativ dazu kam ich auch auf die Idee statt Puten könnten Wachgänse auch Funktionieren!
Der Grund für diese Idee kam dadurch zustande das ich mir im Frühjahr zwei Laufenten gekauft habe und diese über das gesamte Jahr habe mit den Gänsen laufen lassen und ich will anmerken das auf einer weiten Koppel und nichts ist passiert.

Doch dann kann man noch richtig hart vorgehen
Etwas was auch sehr empfohlen wird und wir auch schon dabei sind umzusetzen ist die Verwendung von Netzen. Diese sollen richtig gut funktionieren, aber es gibt da auch eine Menge zu beachten. Zum Beispiel:

  • Die Maschenweite
    Ist diese zu groß passt der Habicht dadurch und reißt trotzdem ein paar Hennen.
  • UV-Beständigkeit
    Das Wetter macht dem Netz auf Dauer zu schaffen aber es gibt anscheinend nicht schlimmeres als die Sonne. Mit der Zeit sollen Netze mit schlecher UV-Beschtändigkeit spröde werden und einfach zerfusseln.

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